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Industrie und Gewerbe haben weltweit zu Kontamination von Böden geführt

Eine in-situ Sanierung ermöglicht es, Schadstoffe direkt vor Ort zu entfernen und spart so teure Transport- und Deponierungskosten.

In Kombination mit einem verminderten Einsatz von Maschinen reduzieren sich so die Gesamtkosten erheblich.

Jeder Standort ist mit seinen natürlichen und spezifischen Standortbedingungen, sowie seinen Kontaminationen, ein Unikat. Das Sanierungskonzept muss somit speziell auf den Standort angepasst werden.

Dazu suchen wir immer die beste Kombination aus innovativen und grünen Methoden, welche die Mikroorganismen in ihrem Vorgehen unterstützen. Nach Sichtung aller verfügbaren Informationen zum Standort wird eine Machbarkeitsstudie im Labor erstellt. Hierbei werden Boden- und Schadstoffproben vom Standort im Labor untersucht und es werden Experimente durchgeführt, um ein optimales Sanierungskonzept zu erarbeiten.


Im Labor wird zunächst qualitativ auf das Vorhandensein von Mikroorganismen im Probenmaterial geprüft. Danach wird experimentell eine Sanierungslösung erarbeitet. Unsere Sanierungslösung besteht im Wesentlichen aus mineralischem Material (z.B. Bentonit, Aktivkohle oder Ton), sowie einer Mischung aus Mikroorganismen und Nährstoffsubstrat. Wurde über sogenannte Batchversuche die optimale Mischung gefunden, wird diese in einem Langzeitversuch, in dem Abbaukinetik und Systemverständnis abgeleitet werden, eingesetzt.

…eine 20 jährige Erfolgsgeschichte

Seit über 20 Jahren setzen Industrie, Pharmakonzerne und zunehmend Altlasten-Sanierungsverbände auf in-situ Sanierungen als bevorzugte Methode zur Behandlung von stark kontaminierten Grundstücken. Sie minimiert nicht nur die Umweltauswirkungen, sondern spart auch Zeit und Kosten.

Vor diesem Hintergrund sehen wir eine Herausforderung in der Branche der Immobilienprojektentwicklung, wo die Praxis des “Dig & Dump” oder “Pump & Treat” die übliche Herangehensweise ist. Hier werden kontaminierte Böden bei Bauprojekten ausgehoben und auf Deponien entsorgt oder durch aufwändige Pump- und Aufbereitungsprozesse langfristig gemanagt. Dieser Ansatz mag auf den ersten Blick praktisch erscheinen, jedoch hat er erhebliche negative Auswirkungen auf die Umwelt, die Kosten und die Nachhaltigkeit von Bauprojekten.

Unser Ziel ist es, den „Best-Practice Transfer” zu fördern und die Vorteile der in-situ Sanierungen für die gesamte Branche zugänglich zu machen, zudem sie sich verstärkt mit kontaminierten Grundstücken konfrontiert sieht. Mit der Initiative Brownfield Solutions IBS arbeiten wir daran, Immobilienprojektentwicklern und anderen Interessengruppen zu zeigen, dass in-situ Sanierungen effizientere und nachhaltigere Wege bieten, mit kontaminierten Standorten umzugehen. Unsere Expertise und unser Engagement für Umweltschutz helfen uns, Lösungen zu entwickeln, die nicht nur den ökologischen Fußabdruck minimieren, sondern auch langfristig Kosten einsparen und den Wert von Immobilienprojekten steigern.

Projektbeispiele

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In-situ Sanierung von LHKW (TCE, PCE, etc.) sowie Chrom-6 (CrVI)

per mikrobiologischer DNBA*- & ISCR**-Behandlung

Diese Stoffgruppe klingt bereits so, als wäre ihr schwer beizukommen: leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe, LHKW. Sind sie einmal in den Boden gesickert, sind sie kaum zu fassen. Eingesetzt werden LHKW, um Metalle zu entfetten, Farbe zu entfernen oder Textilien zu reinigen.

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In-situ Sanierung von Kohlenwasserstoffen

per mikrobiologischer & biochemischer Behandlung

Auf einem Brownfield einer ehemaligen industriellen Automotive-Aktivität mit Anwendung von Schneid- und Brennölen sowie Lösemitteln verblieb eine Altlast mit Bodenverunreinigungen durch Kohlenwasserstoffe (HC5- 40 und vor allem HC>12 & BTEX). Im Rahmen der Standortentwicklung sollte vorab die Altlast saniert werden.

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In-situ Sanierung von PAK- & BTEX-Kohlenwasserstoffen

per mikrobiologischer DNBA*-Behandlung

Es ist allgemein bekannt, dass entlang des Rheins Altlasten, die auf vergangene industrielle Tätigkeiten zurückzuführen sind, leider keine Seltenheit sind. Aufgrund der historischen industriellen Entwicklung und der einst weitverbreiteten Verwendung verschiedener Chemikalien und Öle besteht in der Gegend ein erhöhtes Risiko für Bodenverunreinigungen.

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Mit unseren Methoden leisten wir unseren Beitrag die Welt sauberer zu machen. Unser Ansatz: Zurück zur Natur. Natürlich.

Dies bedeutet für uns, dass wir nachhaltige Lösungen anbieten, die in Kooperation mit der Natur zum Ergebnis führen. Unsere grünen Technologien wirken wie ein Katalysator für natürliche Prozesse. So schaffen wir ideale Bedingungen für mikrobakterielle Abbauprozesse. Das bedeutet:
 

  • Effektivität, da viele Belastungen um mehr als 90% reduziert werden können
  • Geschwindigkeit, da bereits nach kurzer Zeit gute Resultate erzielt werden
  • Nachhaltigkeit, da die meisten verwendeten Stoffe von Natur aus regeneriert werden